Photovoltaikanlagen gelten grundsätzlich als sehr sichere Technologie. Dennoch kommt es immer wieder zu Berichten über Brände, die im Zusammenhang mit PV‑Anlagen stehen. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Vorfälle lassen sich klar auf Hochvolt‑DC‑Systeme zurückführen – und genau hier setzt Enphase mit einem völlig anderen Sicherheitskonzept an.
In diesem Artikel erklären wir, warum Enphase‑Mikrowechselrichter und deren AC‑Kabelwege brandschutztechnisch zu den sichersten Lösungen am Markt gehören.
🔍 Warum entstehen PV‑Brände überhaupt?
Brände im Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen entstehen fast immer durch Gleichstrom‑Lichtbögen. Typische Ursachen sind:
- beschädigte oder gequetschte DC‑Kabel
- schlecht montierte MC4‑Steckverbindungen
- UV‑geschädigte Leitungen am Dach
- lose Kontakte in String‑Verteilern
- Fehler in Hochvolt‑Strängen (600–1.000 V DC)
Ein Lichtbogen in einem DC‑Strang kann Temperaturen von mehreren tausend Grad erreichen und damit Dachmaterialien oder Kabelisolierungen entzünden.
Wichtig: Die Module selbst brennen nicht – es sind fast immer die DC‑Leitungen und Steckverbindungen, die Probleme verursachen.
⚡ Enphase eliminiert die Hauptursache: Hochvolt‑DC
Der entscheidende Unterschied zwischen klassischen String‑Systemen und Enphase liegt in der Art der Stromführung.
🔸 Klassische String‑Wechselrichter
- 600–1.000 V DC Strangspannung
- lange DC‑Leitungen vom Dach bis zum Wechselrichter
- viele MC4‑Steckverbindungen
- erhöhte Lichtbogen‑Gefahr
- zusätzliche Brandschutzanforderungen bei Kabelwegen durchs Gebäude
🔸 Enphase Mikro‑Wechselrichter
- DC‑Strecke pro Modul nur 20–40 cm
- Niedervolt (ca. 60 V DC)
- sofortige Umwandlung in 230 V AC direkt am Modul
- keine langen DC‑Leitungen durchs Haus
- keine Strangspannung
- keine MC4‑Steckerkette
Ergebnis: Das Risiko eines DC‑Lichtbogens sinkt bei Enphase auf ein Minimum.
🧯 AC‑Kabelwege sind brandschutztechnisch unkritisch
Ab dem Modul läuft bei Enphase nur noch Wechselstrom, wie bei jeder normalen Hausinstallation. Das bedeutet:
- keine Hochvolt‑DC‑Leitungen
- keine speziellen Brandschutzkanäle nötig
- keine strengen Abschottungen über mehrere Stockwerke
- geringere thermische Belastung
- deutlich weniger Fehlerquellen
Gerade in mehrstöckigen Gebäuden ist das ein enormer Vorteil, weil DC‑Leitungen sonst durch mehrere Etagen geführt werden müssten – ein klassisches Risiko in Alt- und Neubauten.
🛡️ Modulabschaltung erhöht die Sicherheit zusätzlich
Enphase bietet eine modulweise Abschaltung („Rapid Shutdown“). Bei Netztrennung oder Wartung:
- jedes Modul geht auf nahezu 0 V
- keine gefährlichen Strangspannungen
- Feuerwehr und Techniker können sicher arbeiten
Bei String‑Systemen bleibt oft eine Restspannung von bis zu 120 V im Strang bestehen.
🧱 Keine bekannten Brandserien oder Rückrufe
Enphase fällt in der Branche durch eine sehr geringe Fehlerquote auf:
- keine bekannten Serienfehler
- keine Rückrufe wegen Brandgefahr
- robuste, gekapselte Mikro‑Wechselrichter
- LFP‑Zellchemie bei Speichern (falls vorhanden)
Das gesamte System ist darauf ausgelegt, Brandrisiken konstruktiv zu vermeiden, statt sie nur zu überwachen.
🏁 Fazit: Enphase ist brandschutztechnisch eine der sichersten PV‑Lösungen
Wenn es um Brandschutz geht, ist Enphase klar im Vorteil:
- keine Hochvolt‑DC‑Leitungen
- keine langen DC‑Kabelwege durchs Gebäude
- keine MC4‑Steckerkette
- modulare Abschaltung
- AC‑Installation wie im normalen Hausnetz
- extrem geringe Wahrscheinlichkeit für Lichtbögen
Für Gebäude mit mehreren Stockwerken – wie Mehrfamilienhäuser, Altbauten oder Objekte mit weit entfernten Technikräumen – ist Enphase daher eine besonders sichere und empfehlenswerte Lösung.
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