Photovoltaik Service  – TÜV-zertifizierter PV-Anbieter Österreich ✓ Planung  ✓ Errichtung  ✓ Instandhaltung

PV-Anlage Wien – TÜV-zertifizierte Komplettlösung mit Förderung & Speicher

BREAKING · Veröffentlicht 4. Mai 2026 · Aktualisiert 15. Mai 2026

Wiener PV-Förderung 2026: 7 Mio. € seit 1. Mai online — jetzt mit konkreten Fördersätzen

Update 15. Mai 2026 — konkrete Fördersätze veröffentlicht: Die Stadt Wien und die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) haben die genauen Pauschalen je Förderschiene freigegeben. Fassaden-PV 700 €/kWp · PV-Dachgärten 600 €/kWp · Flugdach 600 €/kWp · MGWB und Gründach bis 400 €/kWp. Alle Details, Berechnungsbeispiele und das komplette Antragsverfahren weiter unten.

7 Mio. €
Wiener Fördertopf 2026
700 €/kWp
Fassaden-PV Pauschale
5 Schienen
davon 2 brandneu
7–9 Jahre
Amortisation mit Förderung

Von photovoltaik-service.at · TÜV-zertifizierter Sachverständiger · Veröffentlicht 4. Mai 2026 · zuletzt aktualisiert 15. Mai 2026

Stand 15. Mai 2026: Wiener PV-Förderpaket 2026 freigegeben (Quelle: MA20). 7 Mio. € Topf — 2025 war er bereits im Juni leer. Jetzt Antrag prüfen lassen.
Förder-Check anfordern

Die Meldung in 5 Sätzen

Was: Die Stadt Wien hat ihr neues PV-Förderpaket 2026 online gestellt.

Wann: Freigabe am 1. Mai 2026, offizielle Veröffentlichung der Förderdetails am 4. Mai 2026 durch die MA20. Konkrete Sätze und Antragsformulare seit 15. Mai 2026 vollständig publiziert.

Wer: Programmleitung Wiener Sonnenstrom-Offensive — MA20, Stadt Wien. Antragstelle: Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC).

Wieviel: 7 Mio. € Förderbudget · 700 €/kWp Pauschale für Fassaden-PV (max. 250.000 €) · 600 €/kWp für PV-Dachgärten · bis 400 €/kWp für Mehrgeschoßwohnbau und Gründächer.

Schwerpunkt: Fassaden-PV, PV-Dachgärten, Mehrgeschoßwohnbau, Flugdächer, Gründächer. Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern wird nicht mehr eigenständig gefördert (→ EAG).

Brandneu — Stand Mai 2026

Was ist neu? Die Wiener Förderschienen 2026 im Überblick

Die Stadt Wien hat ihre Förderlogik 2026 grundlegend umgebaut. Bisher wurde quasi alles gefördert, was eine PV-Anlage war — was dazu geführt hat, dass das Budget im Vorjahr Monate vor Jahresende ausgeschöpft war (2025: über 4.600 Förderfälle, Topf im Juni leer). Die neue Logik: Komplementär zum Bund. Was der Bund (EAG) ohnehin schon umfassend fördert — Standard-Dachanlagen und Speicher — fördert Wien nicht mehr eigenständig. Stattdessen geht das Geld dorthin, wo es im urbanen Raum den größten Hebel hat.

Neu förderfähig ab 1. Mai 2026

  • PV-Fassadenanlagen — 700 €/kWp
    Senkrechte Module an Hausfassaden (vorgehängt oder gebäudeintegriert / BIPV). Liefern vor allem morgens und nachmittags Strom — also genau dann, wenn Dachanlagen schwächeln und der Verbrauch im Haushalt hoch ist. Eigenverbrauch steigt deutlich, das Netz wird entlastet. Pauschale: 700 €/kWp, max. 30 % der Kosten, max. 250.000 € pro Anlage. Mindestleistung: 3 kWp.
  • PV-Dachgärten — 600 €/kWp (offizielle Bezeichnung der Stadt Wien)
    Schattenspendende PV-Konstruktionen über Dachflächen — etwa über Innenhöfen, Atrien, gemeinschaftlichen Dachterrassen. Wichtige Einschränkung: Nur förderfähig, wenn die Dachfläche öffentlich, öffentlich zugänglich oder gemeinschaftlich genutzt wird. Private Dachterrassen am Einfamilienhaus sind nicht förderfähig. Mindestgröße 20 m². Pauschale 600 €/kWp, max. 50.000 € pro Anlage. Hauptzielgruppe: Hausverwaltungen, Bauträger, Eigentümergemeinschaften, Betriebe.

Bestehende Förderschienen, die weiterlaufen

  • Mehrgeschoßwohnbau (MGWB) — bis 400 €/kWp
    Die wichtigste Schiene für Hausverwaltungen, Bauträger und Eigentümergemeinschaften. Gestaffelt nach Anlagengröße bis 400 €/kWp, max. 30 % der Kosten. Absturzsicherungen sind förderfähig — ein wichtiger Kostenfaktor.
  • Flugdach-PV — 600 €/kWp (nur Betriebe)
    PV über Parkplätzen, Carports, gedeckten Höfen. Doppelnutzung versiegelter Flächen. Nur für Betriebe, Mindestgröße 100 m² oder 15 kWp. Pauschale 600 €/kWp, max. 250.000 €.
  • Gründach-PV / Biosolardach — bis 400 €/kWp
    Kombination aus extensiver Begrünung und PV. Der kühlende Effekt der Begrünung erhöht den Modulwirkungsgrad im Sommer. Gestaffelt bis 400 €/kWp, max. 30 %, max. 100.000 € pro Anlage. Begehbar oder nicht begehbar förderfähig.

Was wegfällt

  • Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern
    Wird durch die Stadt Wien 2026 nicht mehr über die Sonnenstrom-Offensive gefördert. Der Bund (EAG) übernimmt diese Schiene. Mehr zur EAG-Förderung →
  • Speicher als Bestandteil der Sonnenstrom-Offensive
    Stromspeicher (Akkus, Batterien) sind nicht Teil der neuen 7-Mio.-€-Sonnenstrom-Offensive und auch nicht über die einzelnen Schienen (Fassade, Dachgarten, MGWB, Flugdach, Gründach) mitgefördert. Die Stadt Wien führt zwar weiterhin eine separate Speicher-Förderschiene, die wirtschaftlich attraktivere Speicherförderung läuft jedoch 2026 in der Regel über die EAG-Bundesförderung mit 150 €/kWh. Wichtig: Wiener Förderung und EAG sind nicht kombinierbar.
Achtung — Topf war 2025 schon im Juni leer: Mit nur 7 Mio. € Budget und einem stark gestiegenen Antragsvolumen (4.600+ Förderfälle 2025) ist absehbar, dass der neue Topf wieder vor Jahresende ausgeschöpft sein wird. Wer 2026 eine geförderte Fassaden- oder Dachgarten-Anlage errichten will, sollte spätestens im Q2 mit der Planung beginnen. Förderantrag und technische Planung gehen Hand in Hand — wir übernehmen beides.

Quellen: sonnenstrom.wien.gv.at · wien.gv.at — PV-Förderpaket Mai 2026 · KPC-Infoblatt Wiener PV-Fassadenförderung Version 04/2026 · Pressemeldung MA20 vom 4. Mai 2026.

Update 15. Mai 2026 — Offizielle Sätze

Die konkreten Fördersätze 2026 — alle Wiener Schienen im Detail

Mit dem Start am 1. Mai 2026 hat die Stadt Wien die genauen Pauschalsätze je Förderschiene über die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) veröffentlicht. Alle Schienen folgen dem gleichen Prinzip: Pauschale pro kWp ODER 30 % der förderfähigen Kosten — der niedrigere Betrag gewinnt. Zusätzlich werden die Erlöse der ersten 5 Betriebsjahre (pauschal 3,5 ct/kWh × Jahresertrag) von den förderfähigen Kosten abgezogen — nicht von der Fördersumme.

Förderschiene Pauschale Anlagengröße Volllaststunden Max. Förderung
Fassaden-PV
Vorgehängt oder BIPV
700 €/kWp 3 – 1.000 kWp 500 h/Jahr 250.000 €
PV-Dachgärten
Nur öffentlich/gemeinschaftlich, min. 20 m²
600 €/kWp 1 – 1.000 kWp 800 h/Jahr 50.000 €
Mehrgeschoßwohnbau (MGWB)
Inkl. Absturzsicherung förderfähig
bis 400 €/kWp
gestaffelt
nach Gebäudeart 800 h/Jahr projektabhängig
Flugdach-PV
Nur Betriebe, min. 100 m² oder 15 kWp
600 €/kWp 1 – 1.000 kWp 800 h/Jahr 250.000 €
Gründach-PV (Biosolardach)
Begehbar oder nicht begehbar
bis 400 €/kWp
gestaffelt
nach Anlagengröße 800 h/Jahr 100.000 €
Wichtig — die „kleinere Zahl“-Regel: Bei jeder Schiene gilt: Die tatsächliche Förderung ist immer der niedrigere aus (a) Pauschalförderung pro kWp und (b) 30 % der förderfähigen Kosten abzüglich 5-Jahres-Erlöse. Bei großen Anlagen mit hohen Stückkosten gewinnt meist die Pauschale; bei kleinen, teuren BIPV-Lösungen oft der 30 %-Deckel. Wir rechnen beide Szenarien im Vor-Ort-Termin parallel.

Berechnungsbeispiel 1: 20 kWp Fassaden-PV (Mehrparteienhaus)

Originalbeispiel aus dem KPC-Infoblatt 04/2026 — eine 20 kWp-Fassadenanlage an einem Wiener Wohnbau:

20 kWp Fassaden-PV — KPC-Originalbeispiel
Gesamtkosten der Anlage30.000 €
Jahresertrag (20.000 kWh × 5 Jahre)100.000 kWh
Erlöse 5 Jahre (× 3,5 ct/kWh)− 3.500 €
Förderfähige Kosten nach Erlös-Abzug26.500 €
(a) Pauschale: 20 kWp × 700 €14.000 €
(b) 30 %-Deckel: 26.500 × 0,307.950 €
Tatsächliche Förderung (= niedrigerer Wert)7.950 €

Lehre aus dem Beispiel: Bei einer Standard-Fassadenanlage mit moderaten Stückkosten (1.500 €/kWp) bekommt man die volle 700-€-Pauschale nicht ausbezahlt — der 30 %-Deckel begrenzt. Die volle Pauschale lohnt sich erst, wenn die Anlage teurer pro kWp ist (komplexe BIPV-Lösungen, schwierige Statik, denkmalgeschützte Fassade).

Berechnungsbeispiel 2: 5 kWp BIPV-Fassade (Einfamilienhaus Wien)

Realistisches Szenario für ein Wiener Eigenheim mit Westfassade — etwa zur Optimierung des Eigenverbrauchs am Nachmittag:

5 kWp BIPV-Fassade Westseite
Gesamtkosten BIPV-Module + Montage13.000 €
Jahresertrag (ca. 3.000 kWh × 5 Jahre)15.000 kWh
Erlöse 5 Jahre (× 3,5 ct/kWh)− 525 €
Förderfähige Kosten nach Erlös-Abzug12.475 €
(a) Pauschale: 5 kWp × 700 €3.500 €
(b) 30 %-Deckel: 12.475 × 0,303.742 €
Tatsächliche Förderung (= niedrigerer Wert)3.500 €

Lehre aus dem Beispiel: Bei BIPV-Lösungen mit höheren Stückkosten (2.600 €/kWp inkl. Fassadenintegration) gewinnt die Pauschale — Sie erhalten die vollen 3.500 €. Ergebnis: Ihre Netto-Investition sinkt von 13.000 € auf 9.500 €. Bei 600 €/Jahr zusätzlichem Eigenverbrauchsnutzen amortisiert sich die Fassade in 15–16 Jahren — bei einer Lebensdauer von 25–30 Jahren ein klares Plus, vor allem im Sanierungsfall, wenn die Fassade ohnehin erneuert würde.

Antragsverfahren und Stolperfallen

Wie der Wiener Förderantrag wirklich abläuft — und wo die meisten Anträge scheitern

Die Wiener Landesförderung wird ausschließlich von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) als Abwicklungsstelle bearbeitet. Der Ablauf ist klar geregelt — aber an drei Stellen gehen die meisten Eigenanträge schief. Hier alle Schritte und die häufigsten Fehler:

  • 1
    Online-Antrag bei der KPC stellen — VOR Bestellung
    Antrag über kpc-online.at/webforms/wien_pvp (Privatpersonen) oder /wien_pvb (Betriebe). Kritisch: Antrag muss VOR Beginn der Arbeiten erfolgen — das umfasst nicht nur die Anlage selbst, sondern auch rechtsverbindliche Bestellung, Baubeginn oder jede unumkehrbare Verpflichtung. Der früheste dieser Zeitpunkte zählt. Wer zuerst bestellt und dann beantragt, verliert die gesamte Förderung.
  • 2
    KPC-Prüfung: ca. 4–6 Wochen
    Die KPC prüft Ihren Antrag inhaltlich auf Vollständigkeit, technische Eignung und Förderfähigkeit. Nach 4–6 Wochen erhalten Sie eine erste Rückmeldung. Gut zu wissen: Nach Antragstellung dürfen Sie auf eigenes Risiko bereits mit der Umsetzung beginnen — die Förderzusage muss nicht abgewartet werden. Wer das nicht weiß, verliert oft 2–3 Monate Bauzeit.
  • 3
    Ökostrombeirat — die endgültige Entscheidung
    Nach positiver KPC-Prüfung wird Ihr Antrag dem Ökostrombeirat vorgelegt. Erst nach dessen positiver Entscheidung erhalten Sie den Fördervertrag mit dem reservierten Förderbetrag. Diese Stufe wird in vielen Anbieter-Beratungen unterschlagen — sie ist aber Pflichtbestandteil.
  • 4
    Errichtung der Anlage (24-Monats-Frist)
    Ab Förderzusage haben Sie 24 Monate Zeit, die Anlage tatsächlich zu errichten. Bei begründeten Verzögerungen (etwa Lieferengpässe) ist eine Fristverlängerung formlos möglich.
  • 5
    Fertigstellungsmeldung und Auszahlung
    Nach Inbetriebnahme melden Sie die Fertigstellung an die KPC, legen den Zählpunkt-Nachweis (schriftliche Bestätigung der Wiener Netze) vor und erhalten die Fördersumme ausgezahlt.
Die drei häufigsten Stolperfallen:
  • Stolperfalle 1 — Bestellung vor Antrag: Wer einem Anbieter unterschreibt, bevor der KPC-Antrag eingereicht ist, verliert die komplette Förderung. Auch eine Anzahlung gilt als „Beginn der Arbeiten“.
  • Stolperfalle 2 — Nachträgliche Vergrößerung: Die im Fördervertrag genannte Summe ist ein Maximalbetrag. Wer später eine größere oder teurere Anlage baut als beantragt, bekommt nicht mehr Förderung. Konsequenz: lieber großzügig planen und beantragen.
  • Stolperfalle 3 — Erlös-Abzug falsch verstanden: Die geschätzten Stromerlöse (3,5 ct/kWh über 5 Jahre) werden von den förderfähigen Kosten abgezogen — nicht von der Fördersumme. Häufiger Rechenfehler, der zu falschen Erwartungen führt.
Praxis-Tipps aus 150+ abgewickelten Wiener Förderfällen:
  • Volllaststunden vorher berechnen: Mindestens 800 h/Jahr für Dachanlagen, 500 h/Jahr für Fassaden. Wir machen das vor Antragstellung — eine unterdimensionierte Anlage wird sonst abgelehnt.
  • Keine De-minimis-Beihilfe: Anders als andere Wirtschaftsförderungen zählt die Wiener PV-Förderung NICHT zu den De-minimis-Beihilfen. Auch Unternehmen, die in den letzten 3 Jahren mehr als 300.000 € an Beihilfen erhalten haben, können beantragen.
  • Balkonkraftwerke werden NICHT gefördert: Plug-in / steckerfertige PV-Module ohne festen Zählpunkt-Anschluss sind ausgeschlossen.
  • Anlagenerweiterung: kein neuer Zählpunkt nötig. Wer eine bestehende PV-Anlage um eine Fassade erweitert, kann den vorhandenen Zählpunkt weiterverwenden.
Förderungen Wien 2026

Förderungen für PV-Anlagen in Wien 2026 — Bund und Stadt im Detail

In Wien gibt es 2026 zwei Förderebenen — Bund (EAG) und Stadt Wien. Wichtig zu wissen: Eine Kombination ist in Wien nicht möglich — Sie müssen sich vorab entscheiden, welcher Weg im konkreten Fall mehr Förderung bringt.

EAG-Investitionszuschuss (Bund)

Bis zu 150 €/kWp für Anlagen bis 10 kWp. Plus 150 €/kWh für Speicher. Plus Made-in-Europe-Bonus bis +30%.

Stark bei: Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern, klassische Speicher-Kombinationen, große Gewerbeanlagen.

Call-System (mehrere Calls/Jahr)

Antragstellung über EAG-Abwicklungsstelle (OeMAG). Vor Inbetriebnahme einreichen.

Stadt Wien — Sonnenstrom-Offensive (LIVE seit 1. Mai 2026)

7 Mio. € Budget. Fassaden-PV: 700 €/kWp · Dachgärten: 600 €/kWp · Flugdach: 600 €/kWp · MGWB / Gründach: bis 400 €/kWp.

Stark bei: Urbanen, kostenintensiven, multifunktionalen Lösungen — besser als EAG, weil eigene Schienen mit höheren Pauschalsätzen.

Brandneu seit 1. Mai 2026

Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern wird 2026 von der Stadt Wien nicht mehr eigenständig gefördert — hier ist EAG der Weg.

Wichtig — nicht kombinierbar: Antragsteller:innen in Wien müssen sich vorab entscheiden, ob sie die Wiener Landesförderung oder die EAG-Bundesförderung in Anspruch nehmen. Eine Kombination beider Schienen ist ausgeschlossen. Wir machen Ihnen einen kostenfreien Förder-Doppelcheck — beide Wege werden parallel gerechnet, und Sie sehen schwarz auf weiß, mit welcher Schiene Sie unterm Strich besser fahren.
Förderrechnung Beispiel: 10 kWp Dach + 10 kWh Speicher (EAG-Schiene)
Brutto-Anschaffungskostenca. 22.000 €
EAG-Förderung PV (10 kWp × 150 €)− 1.500 €
EAG-Förderung Speicher (10 kWh × 150 €)− 1.500 €
Made-in-Europe-Bonus (Module + WR)− 300 €
Netto-Investition nach Förderung≈ 18.700 €
Entscheidungshilfe

Bund (EAG) vs. Stadt Wien — was passt für Sie?

Die wichtigste Regel: Sie können nur eine der beiden Schienen wählen. Die Vorab-Entscheidung ist die teuerste Stellschraube Ihres Projekts. Diese Tabelle zeigt, welche Schiene wann gewinnt — jetzt mit den konkreten Pauschalen seit Mai 2026:

KriteriumWiener Sonnenstrom-Offensive 2026EAG-Bundesförderung 2026
Standard-Dach-PV EinfamilienhausNicht förderfähig150 €/kWp + 10 % MiE-Bonus
Fassaden-PV700 €/kWp, max. 30 %, max. 250.000 €Nur ~150 €/kWp Standard, kein Aufschlag
PV-Dachgärten
(öffentlich/gemeinschaftlich, min. 20 m²)
600 €/kWp, max. 30 %, max. 50.000 €Nicht als eigene Schiene
Mehrgeschoßwohnbau
inkl. Absturzsicherung förderfähig
bis 400 €/kWp (gestaffelt), max. 30 %Standardförderung + MiE-Bonus
Flugdach-PV
(nur Betriebe, min. 100 m² oder 15 kWp)
600 €/kWp, max. 250.000 €Standardförderung + MiE-Bonus
Gründach (Biosolardach)bis 400 €/kWp (gestaffelt), max. 100.000 €Standardförderung, kein Aufschlag
SpeicherNicht Teil der Sonnenstrom-OffensiveBundes-Speicherförderung 150 €/kWh
AntragslogikVor Errichtung, Topf-Prinzip, KPC-AbwicklungCall-System, mehrere Calls/Jahr
Topfgröße 20267 Mio. €Mehrere hundert Mio. € (bundesweit)
Risiko TopferschöpfungHoch — 2025 im Juni leerNiedrig
Unsere ehrliche Empfehlung:
  • Standard-Dach-PV auf Einfamilienhaus: EAG. Punkt. Wien fördert das nicht mehr.
  • Fassade, Dachgarten, Mehrgeschoßwohnbau, Flugdach, Gründach in Wien: Erst Wiener Schiene prüfen — bei Fassade ist 700 €/kWp deutlich attraktiver als die EAG-Standardförderung (~150 €/kWp).
  • Speicher in Kombination mit PV: Über EAG laufen — Wien fördert Speicher 2026 nicht innerhalb der Sonnenstrom-Offensive.
  • Im Zweifel: Kostenfreier Förder-Doppelcheck. Beide Schienen werden gerechnet, Sie wissen schwarz auf weiß, mit welchem Antrag mehr Geld auf dem Konto landet.
Kosten und Preise

Was kostet eine PV-Anlage in Wien 2026?

Der Durchschnittspreis für eine Photovoltaikanlage in Wien liegt 2026 bei rund 1.015 Euro pro kWp — etwa 4 % unter dem Vorjahreswert. Die Preise sinken weiter, seit April 2025 fällt aber wieder 20 % MwSt. an.

AnlagengrößeGesamtkosten (inkl. MwSt.)Jährlicher Ertrag WienFörderung (typisch)
5 kWp
Kleines Eigenheim
6.500 – 8.000 €4.750 – 5.500 kWhEAG: 750 €
10 kWp
Typisches Einfamilienhaus
12.000 – 15.000 €9.500 – 11.000 kWhEAG: 1.500 €
15 kWp
Großes Haus / E-Auto
17.000 – 21.000 €14.000 – 16.500 kWhEAG: 2.050 €
10 kWp + 10 kWh Speicher20.000 – 25.000 €9.500 – 11.000 kWhEAG: bis 3.000 €
10 kWp Dach + 4 kWp Fassade
Mit Wiener Fassaden-Förderung
22.000 – 28.000 €13.000 – 15.500 kWhWien: bis 2.800 € Fassade
Was ist im Preis enthalten? Montage, Wechselrichter, Verkabelung, Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Nicht enthalten: eventuell nötige Dachsanierung, Gerüst, Zählpunkt-Beantragung (ca. 200–500 €) und optionale Leistungsüberwachung. Wir erstellen Ihnen ein transparentes Komplettangebot.
PV Montage Wien Dach
PV-Montage auf Wiener Eigenheim — von der Planung bis zur Inbetriebnahme
Photovoltaik Wien Installation
Saubere Installation durch TÜV-zertifizierten Fachbetrieb
Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit und Amortisation in Wien 2026

Wien hat mit rund 2.000 Sonnenstunden pro Jahr sehr gute Voraussetzungen. Pro kWp sind 950 – 1.100 kWh Jahresertrag realistisch — auch bei bedecktem Himmel produzieren moderne Module zuverlässig.

Wichtige Marktveränderung 2025/2026: Mit dem Wegfall der Strompreisbremse Anfang 2025 sind die Wiener Strom-Grundtarife deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist der OeMAG-Einspeisetarif auf historisch niedrigem Niveau. Eigenverbrauch ist 2026 wirtschaftlich deutlich wertvoller als Einspeisung — wer einspeist, verschenkt Strom; wer Eigenverbrauch maximiert (Speicher, Wärmepumpe, E-Auto, Fassaden-PV mit anderem Tagesprofil), gewinnt deutlich.

Jährlicher Nutzen: 10 kWp ohne Speicher in Wien
Eigenverbrauch ca. 30 % (2.850 kWh × 29 ct/kWh)826 €
OeMAG-Einspeisung ca. 70 % (6.650 kWh × 8,5 ct/kWh)565 €
Wartung / laufende Kosten− 200 €
Nettovorteil pro Jahr (ohne Speicher)≈ 1.190 €
Mit 10 kWh Batteriespeicher (Eigenverbrauch 70 %)
Eigenverbrauch ca. 70 % (6.650 kWh × 29 ct/kWh)1.929 €
OeMAG-Einspeisung ca. 30 % (2.850 kWh × 8,5 ct/kWh)242 €
Wartung / laufende Kosten− 250 €
Nettovorteil pro Jahr (mit Speicher)≈ 1.920 €
Mit Fassaden-PV + V2H (Eigenverbrauch 75–80 %)
Eigenverbrauch ca. 75 % (10.500 kWh × 29 ct/kWh)3.045 €
OeMAG-Einspeisung ca. 25 % (3.500 kWh × 8,5 ct/kWh)298 €
Wartung / laufende Kosten− 280 €
Nettovorteil pro Jahr (Dach + Fassade + V2H)≈ 3.060 €
PV Anlage mit Speicher Wien Wirtschaftlichkeit
Mit Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauch auf 60–80 % — und die Amortisationszeit sinkt deutlich
Neuer Eigenverbrauchs-Hebel

Fassaden-PV und V2H — warum sich diese Kombination 2026 besonders rechnet

Eine Beobachtung aus unserer Planungspraxis: Wer 2026 ohnehin in PV investiert, sollte Fassaden-PV und bidirektionales Laden (V2H) zusammendenken. Der Grund liegt in den Lastprofilen.

Eine klassische Dach-PV produziert die meiste Energie zwischen 11 und 14 Uhr — genau dann, wenn die meisten Leute nicht zuhause sind. Der Überschuss geht ins Netz, oft zu schlechten Tarifen. Eine Fassaden-PV (Westseite oder Ost-/Westkombination) produziert dagegen morgens und am späten Nachmittag — also genau dann, wenn das E-Auto in der Garage steht oder gerade nach Hause kommt. Mit einer bidirektionalen DC-Wallbox lässt sich der Fassaden-Strom direkt ins Auto laden, abends versorgt das Auto wiederum das Haus.

  • A
    Eigenverbrauchsanteil ohne V2H
    Klassische Dach-PV ohne Speicher: ca. 30–40 %. Mit Speicher: 60–70 %.
  • B
    Eigenverbrauchsanteil mit Fassade & V2H
    Dach + Fassade + bidirektional ladefähiges E-Auto als rollender Heimspeicher: 75–80 %. Das verlängert den nutzbaren Solar-Zeitraum von 4–5 auf 8–10 Stunden täglich.
  • C
    Effekt auf Stromrechnung
    Zusätzliche Ersparnis von 600–900 € pro Jahr gegenüber reiner Dach-PV — bei einem typischen Wiener Reihenhaus mit 8 kWp Dach + 4 kWp Fassade + 60-kWh-V2H-Auto.
  • !
    Wichtig zur Einordnung
    Standard-Wallboxen wie der Fronius Wattpilot Flex sind AC-Wallboxen und können kein V2H. Wer V2H ernsthaft will, braucht eine separate DC-Wallbox (Wallbox Quasar 2, dcbel r16, BMW Wallbox Professional) plus ein bidirektional-fähiges Auto.

Vertiefung in unseren aktuellen Artikeln:

Wien spezifisch

Besonderheiten für PV-Anlagen in Wien

  • 1
    Baubewilligung und Meldepflicht
    In Wien sind PV-Anlagen auf Dächern in der Regel bewilligungsfrei, wenn sie nicht über die Dachfläche hinausragen und keine Schutzzone oder Grünland betroffen ist. Bei Fassadenanlagen ist eine Bewilligung üblicherweise nötig — das ist Teil der Planung, die wir für Sie übernehmen, inkl. Statik-Sichtprüfung der Fassade. Auch Brandschutz (MA 37) und Blendungserfordernisse (MA 39) müssen bei Fassadenanlagen berücksichtigt werden.
  • 2
    Eigentumswohnungen und Mehrparteienhäuser
    In Mehrparteienhäusern braucht es die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (einfache Mehrheit nach WEG seit 2022). Gemeinschaftliche PV-Anlagen mit Energiegemeinschaft sind möglich — und über die Wiener Förderschiene Mehrgeschoßwohnbau (bis 400 €/kWp + Absturzsicherung) besonders gut gefördert.
  • 3
    Netzbetreiber Wiener Netze GmbH
    In Wien ist die Wiener Netze GmbH der zuständige Netzbetreiber für Netzanmeldung und Zählpunktbeantragung. Bearbeitungszeit: 4–8 Wochen. Wir übernehmen die Kommunikation für Sie.
  • 4
    E-Auto, Wärmepumpe und Fassaden-PV kombinieren
    Wien verzeichnet steigende E-Auto-Quoten. Eine PV-Anlage mit 10–15 kWp Dach plus 3–5 kWp Fassade in Kombination mit Wallbox und Wärmepumpe kann den gesamten Energiebedarf eines Haushalts abdecken. Mehr dazu: Bidirektionales Laden in Österreich und Wärmepumpe und PV optimieren.
E-Auto und PV Anlage Wien
PV + E-Auto: Solarstrom fürs Auto direkt vom Dach
Energiemanagementsystem Wien PV
Intelligentes EMS koordiniert PV, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe
Ihr Weg zur PV-Anlage

So läuft eine PV-Installation in Wien ab

  • 1
    Kostenloses Beratungsgespräch und Vor-Ort-Check
    Wir analysieren Dach und Fassade (Ost/West/Süd-Potenzial), Stromverbrauch und Ziele — und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot. Inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Förder-Doppelcheck (Bund + Stadt Wien). Kostenlos und unverbindlich.
  • 2
    Planung und Bewilligungsprüfung
    Wir klären alle behördlichen Fragen, beantragen den Einspeisezählpunkt bei den Wiener Netzen und bereiten die Förderantrag-Unterlagen vor — bei Fassaden-PV inkl. Bewilligungsantrag und MA 37 / MA 39-Abstimmung.
  • 3
    Förderantrag einreichen (Wien oder EAG)
    Wir reichen den Antrag bei der jeweils günstigeren Schiene ein — Wiener Sonnenstrom-Offensive über die KPC oder EAG-Bundesförderung über die OeMAG. Bei Wien gilt: Antrag vor Errichtungsbeginn. KPC-Bearbeitungszeit ca. 4–6 Wochen.
  • 4
    Montage durch TÜV-zertifiziertes Team
    Unsere konzessionierten Elektrotechniker aus Wien und Umgebung montieren Ihre Anlage normgerecht nach ÖVE/ÖNORM. Typische Montagedauer: 1–2 Tage für eine Standard-Dachanlage, 2–4 Tage bei Kombination Dach + Fassade.
  • 5
    Inbetriebnahme und Endabrechnung
    Wir melden die Anlage beim Netzbetreiber an, nehmen sie in Betrieb und reichen die Endabrechnung bei der jeweiligen Förderstelle ein. Nach Prüfung erhalten Sie die Förderung ausgezahlt.
Team photovoltaik-service.at Wien

Ihr lokaler PV-Experte in Wien

Über 150 realisierte Projekte in Wien, NÖ und Burgenland. TÜV-zertifizierter Sachverständiger, Planer und Errichter. Wir kennen die Wiener Bezirke — von Liesing bis Floridsdorf — und wissen, worauf es bei der lokalen Netzanmeldung und bei Fassaden-Bewilligungen ankommt.

TÜV-zertifiziert · Förder-Doppelcheck Bund + Wien · Fassaden-PV Spezialist · 24/7 Service nach Inbetriebnahme

Kostenloses Angebot anfragen

Brandneu seit 1. Mai 2026 — jetzt Förderung sichern

Das neue Wiener Förderpaket ist live — 7 Mio. € Topf, der 2025 bereits im Juni leer war. Wir bereiten alles vor — Sie müssen nur „Ja“ sagen.

Häufige Fragen

FAQ: Wiener PV-Förderung 2026

Wann startet die neue Wiener PV-Förderung 2026 und wie hoch ist das Budget?
Das neue Förderpaket der Wiener Sonnenstrom-Offensive ist seit 1. Mai 2026 online. Anträge können seit diesem Datum gestellt werden, das Gesamtbudget beträgt 7 Mio. €. Da der Topf im Vorjahr bereits im Juni ausgeschöpft war, empfehlen wir eine zeitnahe Antragstellung — wir übernehmen die Beantragung kostenfrei für Sie.
Wie hoch ist die Förderung für eine Fassaden-PV in Wien 2026 konkret?
Die Wiener Fassaden-PV wird mit einer Pauschale von 700 €/kWp gefördert, ab einer Mindestleistung von 3 kWp. Maximalbetrag: 250.000 € pro Anlage (= 357 kWp). Wichtige Begrenzung: Die Förderung beträgt höchstens 30 % der förderfähigen Kosten abzüglich der 5-Jahres-Erlöse (3,5 ct/kWh). Bei Standard-Fassadenanlagen mit 1.500 €/kWp greift meistens der 30 %-Deckel; bei aufwendiger BIPV (gebäudeintegriert) mit 2.500–3.000 €/kWp wird die volle 700-€-Pauschale ausbezahlt. Beispiel: 20 kWp-Anlage zu 30.000 € → 7.950 € Förderung (Deckel-Fall). 5 kWp BIPV zu 13.000 € → 3.500 € Förderung (Pauschale-Fall).
Was sind PV-Dachgärten und wer kann sie beantragen?
PV-Dachgärten sind die offizielle Bezeichnung der Stadt Wien für schattenspendende PV-Konstruktionen über Dachflächen — etwa über Innenhöfen, Atrien, gemeinschaftlichen Dachterrassen. Sie erfüllen zwei Funktionen: Stromerzeugung und Hitzeschutz. Wichtig: Die Förderschiene ist auf öffentlich, öffentlich zugängliche oder gemeinschaftlich genutzte Dachflächen beschränkt. Eine private Dachterrasse am Einfamilienhaus ist nicht förderfähig. Mindestgröße 20 m², Pauschale 600 €/kWp, max. 50.000 €. Hauptzielgruppe: Hausverwaltungen, Bauträger, Eigentümergemeinschaften, Betriebe.
Was bedeutet die 30 %-Deckelung bei der Wiener PV-Förderung?
Bei jeder Wiener PV-Förderschiene gibt es zwei parallele Berechnungen: (a) Pauschale pro kWp (etwa 700 € bei Fassade) und (b) 30 % der förderfähigen Kosten. Ausbezahlt wird immer der niedrigere der beiden Werte. Vor der 30 %-Berechnung werden zudem die geschätzten Stromerlöse der ersten 5 Betriebsjahre (3,5 ct/kWh × Jahresertrag × 5) von den förderfähigen Kosten abgezogen — nicht von der Fördersumme selbst. Praxiseffekt: Bei günstigen Anlagen mit niedrigen €/kWp-Stückkosten greift der Deckel; bei teuren, komplexen Anlagen (BIPV, Denkmalschutz, schwierige Statik) wird die volle Pauschale ausbezahlt.
Wie lange dauert die Bearbeitung eines Wiener Förderantrags bei der KPC?
Nach Antragseinreichung bei der KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) erhalten Sie nach ca. 4 bis 6 Wochen eine erste Rückmeldung. Bei positiver Bewertung wird Ihr Antrag dem Ökostrombeirat vorgelegt; danach folgt der Fördervertrag mit der reservierten Fördersumme. Wichtiger Praxis-Tipp: Sie dürfen nach Antragstellung bereits auf eigenes Risiko mit der Umsetzung beginnen — Sie müssen die Förderzusage nicht abwarten. Das spart oft 2–3 Monate Projektlaufzeit.
Kann ich Wiener Förderung und EAG-Bundesförderung kombinieren?
Nein. Antragsteller:innen in Wien müssen sich vorab entscheiden, ob sie die Wiener Landesförderung oder die EAG-Bundesförderung in Anspruch nehmen. Eine Kombination ist ausgeschlossen. Wir prüfen für jedes Projekt im Vor-Ort-Termin, mit welcher Schiene Sie unterm Strich mehr Förderung bekommen.
Was passiert, wenn ich vor der Antragstellung schon bestellt habe?
Dann verlieren Sie die komplette Wiener Förderung für dieses Vorhaben — auch wenn der Antrag inhaltlich perfekt wäre. Die Stadt Wien wertet als „Beginn der Arbeiten“ jede unumkehrbare Verpflichtung: eine rechtsverbindliche Bestellung beim Installateur, eine Anzahlung, einen Baubeginn. Der früheste dieser Zeitpunkte zählt. Das ist die mit Abstand häufigste Ablehnungsursache bei Eigenanträgen. Faustregel: Erst KPC-Antrag online stellen, dann Bestellung. Wir übernehmen die zeitliche Koordination für unsere Kunden.
Kann ich als Wiener Hausverwaltung MGWB- und Fassaden-Förderung kombinieren?
Ja, beide Schienen gehören zur Wiener Landesförderung und können für unterschiedliche Anlagenteile des gleichen Gebäudes parallel beantragt werden — etwa PV auf dem Dach des Mehrgeschoßwohnbaus (bis 400 €/kWp inkl. Absturzsicherung) plus Fassaden-PV an der Westseite (700 €/kWp). Nicht kombinierbar ist die Wiener Schiene jedoch mit der EAG-Bundesförderung — pro Anlage muss eine Entscheidung getroffen werden. Beim Mehrgeschoßwohnbau braucht es einen Eigentümergemeinschafts-Beschluss (einfache Mehrheit nach WEG). Wir übernehmen für Hausverwaltungen die komplette Abwicklung inkl. EG-Beschluss-Vorbereitung.
Wird mein Einfamilienhaus-Dach 2026 noch von der Stadt Wien gefördert?
Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern wird durch die Stadt Wien 2026 nicht mehr eigenständig gefördert. Der Bund (EAG-Investitionsförderung) übernimmt diese Schiene mit 150 €/kWp Basisförderung plus 10 % Made-in-Europe-Bonus bei europäischen Komponenten. Wenn Sie aber zusätzlich eine Fassaden-PV planen, kann die Wiener Schiene attraktiv werden.
Was passiert, wenn der Wiener Fördertopf wieder im Sommer leer ist?
Wenn das Budget der Wiener Sonnenstrom-Offensive ausgeschöpft ist, werden bis Jahresende keine neuen Anträge mehr angenommen. Sie haben dann zwei Optionen: 1) auf den nächsten Call (vermutlich Anfang 2027) warten oder 2) auf die EAG-Bundesförderung umsteigen. Wer früh plant, läuft nicht in dieses Risiko.
Kann ich Speicher 2026 in Wien gefördert bekommen?
Eine Speicherförderung im Rahmen der Wiener Sonnenstrom-Offensive 2026 gibt es nicht. Speicher fördert in Wien jetzt der Bund über die EAG-Schiene mit 150 €/kWh. Die Stadt Wien führt zwar eine separate Speicherförderung weiter, die wirtschaftlich attraktivere Variante ist 2026 in der Regel der EAG-Weg.
Was kostet eine PV-Anlage in Wien 2026?
Der Durchschnittspreis liegt 2026 bei rund 1.015 €/kWp inkl. MwSt. (20 %). Eine typische 10 kWp-Anlage kostet damit 12.000–15.000 €, mit 10 kWh Speicher 20.000–25.000 €. Nach Förderung (EAG bis 3.000 € oder Wiener Schiene bei Fassade bis 2.800 € für 4 kWp) sinkt die Nettoinvestition entsprechend.
Wann rechnet sich eine PV-Anlage in Wien?
Ohne Speicher beträgt die Amortisationszeit nach Förderung ca. 10–12 Jahre. Mit Batteriespeicher (höherer Eigenverbrauch) verkürzt sich das auf 7–9 Jahre. Bei Kombination Dach + Fassade + V2H sind 6–8 Jahre realistisch. Danach produziert die Anlage noch 15–20 Jahre lang praktisch kostenlosen Strom.
Brauche ich in Wien eine Baugenehmigung für eine PV-Anlage?
Dachanlagen sind in Wien meist bewilligungsfrei, wenn sie nicht über die Dachfläche hinausragen und keine Schutzzone betroffen ist. Fassadenanlagen brauchen üblicherweise eine Bewilligung — inkl. Brandschutz- (MA 37) und Blendungsprüfung (MA 39). Wir prüfen das vorab kostenlos und übernehmen die Bewilligungsplanung.

Quellen und Aktualisierungs-Hinweise: Veröffentlicht am 4. Mai 2026, zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2026 nach Freigabe der konkreten Fördersätze durch die Stadt Wien und die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC). Quellen: sonnenstrom.wien.gv.at/foerderungen · sonnenstrom.wien.gv.at/neues-pv-foerderpaket-ab-mai · Allgemeine Informationen zur Landesförderung · wien.gv.at — PV-Förderpaket Mai 2026 · KPC-Informationsblatt „Photovoltaik-Fassadenanlagen — Wiener PV-Fassadenförderung“, Version 04/2026 · Rathauskorrespondenz Czernohorszky (5 Jahre Wiener Sonnenstrom-Offensive). Diese Seite wird laufend aktualisiert, sobald sich Fördersätze oder Verfahrensregeln ändern.