PV-Anlage Wien – TÜV-zertifizierte Komplettlösung mit Förderung & Speicher
Wiener PV-Förderung 2026: 7 Mio. € seit 1. Mai online — jetzt mit konkreten Fördersätzen
Update 15. Mai 2026 — konkrete Fördersätze veröffentlicht: Die Stadt Wien und die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) haben die genauen Pauschalen je Förderschiene freigegeben. Fassaden-PV 700 €/kWp · PV-Dachgärten 600 €/kWp · Flugdach 600 €/kWp · MGWB und Gründach bis 400 €/kWp. Alle Details, Berechnungsbeispiele und das komplette Antragsverfahren weiter unten.
Die Meldung in 5 Sätzen
Was: Die Stadt Wien hat ihr neues PV-Förderpaket 2026 online gestellt.
Wann: Freigabe am 1. Mai 2026, offizielle Veröffentlichung der Förderdetails am 4. Mai 2026 durch die MA20. Konkrete Sätze und Antragsformulare seit 15. Mai 2026 vollständig publiziert.
Wer: Programmleitung Wiener Sonnenstrom-Offensive — MA20, Stadt Wien. Antragstelle: Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC).
Wieviel: 7 Mio. € Förderbudget · 700 €/kWp Pauschale für Fassaden-PV (max. 250.000 €) · 600 €/kWp für PV-Dachgärten · bis 400 €/kWp für Mehrgeschoßwohnbau und Gründächer.
Schwerpunkt: Fassaden-PV, PV-Dachgärten, Mehrgeschoßwohnbau, Flugdächer, Gründächer. Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern wird nicht mehr eigenständig gefördert (→ EAG).
Was ist neu? Die Wiener Förderschienen 2026 im Überblick
Die Stadt Wien hat ihre Förderlogik 2026 grundlegend umgebaut. Bisher wurde quasi alles gefördert, was eine PV-Anlage war — was dazu geführt hat, dass das Budget im Vorjahr Monate vor Jahresende ausgeschöpft war (2025: über 4.600 Förderfälle, Topf im Juni leer). Die neue Logik: Komplementär zum Bund. Was der Bund (EAG) ohnehin schon umfassend fördert — Standard-Dachanlagen und Speicher — fördert Wien nicht mehr eigenständig. Stattdessen geht das Geld dorthin, wo es im urbanen Raum den größten Hebel hat.
Neu förderfähig ab 1. Mai 2026
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PV-Fassadenanlagen — 700 €/kWpSenkrechte Module an Hausfassaden (vorgehängt oder gebäudeintegriert / BIPV). Liefern vor allem morgens und nachmittags Strom — also genau dann, wenn Dachanlagen schwächeln und der Verbrauch im Haushalt hoch ist. Eigenverbrauch steigt deutlich, das Netz wird entlastet. Pauschale: 700 €/kWp, max. 30 % der Kosten, max. 250.000 € pro Anlage. Mindestleistung: 3 kWp.
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PV-Dachgärten — 600 €/kWp (offizielle Bezeichnung der Stadt Wien)Schattenspendende PV-Konstruktionen über Dachflächen — etwa über Innenhöfen, Atrien, gemeinschaftlichen Dachterrassen. Wichtige Einschränkung: Nur förderfähig, wenn die Dachfläche öffentlich, öffentlich zugänglich oder gemeinschaftlich genutzt wird. Private Dachterrassen am Einfamilienhaus sind nicht förderfähig. Mindestgröße 20 m². Pauschale 600 €/kWp, max. 50.000 € pro Anlage. Hauptzielgruppe: Hausverwaltungen, Bauträger, Eigentümergemeinschaften, Betriebe.
Bestehende Förderschienen, die weiterlaufen
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Mehrgeschoßwohnbau (MGWB) — bis 400 €/kWpDie wichtigste Schiene für Hausverwaltungen, Bauträger und Eigentümergemeinschaften. Gestaffelt nach Anlagengröße bis 400 €/kWp, max. 30 % der Kosten. Absturzsicherungen sind förderfähig — ein wichtiger Kostenfaktor.
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Flugdach-PV — 600 €/kWp (nur Betriebe)PV über Parkplätzen, Carports, gedeckten Höfen. Doppelnutzung versiegelter Flächen. Nur für Betriebe, Mindestgröße 100 m² oder 15 kWp. Pauschale 600 €/kWp, max. 250.000 €.
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Gründach-PV / Biosolardach — bis 400 €/kWpKombination aus extensiver Begrünung und PV. Der kühlende Effekt der Begrünung erhöht den Modulwirkungsgrad im Sommer. Gestaffelt bis 400 €/kWp, max. 30 %, max. 100.000 € pro Anlage. Begehbar oder nicht begehbar förderfähig.
Was wegfällt
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Standard-Dach-PV auf EinfamilienhäusernWird durch die Stadt Wien 2026 nicht mehr über die Sonnenstrom-Offensive gefördert. Der Bund (EAG) übernimmt diese Schiene. Mehr zur EAG-Förderung →
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Speicher als Bestandteil der Sonnenstrom-OffensiveStromspeicher (Akkus, Batterien) sind nicht Teil der neuen 7-Mio.-€-Sonnenstrom-Offensive und auch nicht über die einzelnen Schienen (Fassade, Dachgarten, MGWB, Flugdach, Gründach) mitgefördert. Die Stadt Wien führt zwar weiterhin eine separate Speicher-Förderschiene, die wirtschaftlich attraktivere Speicherförderung läuft jedoch 2026 in der Regel über die EAG-Bundesförderung mit 150 €/kWh. Wichtig: Wiener Förderung und EAG sind nicht kombinierbar.
Quellen: sonnenstrom.wien.gv.at · wien.gv.at — PV-Förderpaket Mai 2026 · KPC-Infoblatt Wiener PV-Fassadenförderung Version 04/2026 · Pressemeldung MA20 vom 4. Mai 2026.
Die konkreten Fördersätze 2026 — alle Wiener Schienen im Detail
Mit dem Start am 1. Mai 2026 hat die Stadt Wien die genauen Pauschalsätze je Förderschiene über die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH) veröffentlicht. Alle Schienen folgen dem gleichen Prinzip: Pauschale pro kWp ODER 30 % der förderfähigen Kosten — der niedrigere Betrag gewinnt. Zusätzlich werden die Erlöse der ersten 5 Betriebsjahre (pauschal 3,5 ct/kWh × Jahresertrag) von den förderfähigen Kosten abgezogen — nicht von der Fördersumme.
| Förderschiene | Pauschale | Anlagengröße | Volllaststunden | Max. Förderung |
|---|---|---|---|---|
| Fassaden-PV Vorgehängt oder BIPV |
700 €/kWp | 3 – 1.000 kWp | 500 h/Jahr | 250.000 € |
| PV-Dachgärten Nur öffentlich/gemeinschaftlich, min. 20 m² |
600 €/kWp | 1 – 1.000 kWp | 800 h/Jahr | 50.000 € |
| Mehrgeschoßwohnbau (MGWB) Inkl. Absturzsicherung förderfähig |
bis 400 €/kWp gestaffelt |
nach Gebäudeart | 800 h/Jahr | projektabhängig |
| Flugdach-PV Nur Betriebe, min. 100 m² oder 15 kWp |
600 €/kWp | 1 – 1.000 kWp | 800 h/Jahr | 250.000 € |
| Gründach-PV (Biosolardach) Begehbar oder nicht begehbar |
bis 400 €/kWp gestaffelt |
nach Anlagengröße | 800 h/Jahr | 100.000 € |
Berechnungsbeispiel 1: 20 kWp Fassaden-PV (Mehrparteienhaus)
Originalbeispiel aus dem KPC-Infoblatt 04/2026 — eine 20 kWp-Fassadenanlage an einem Wiener Wohnbau:
Lehre aus dem Beispiel: Bei einer Standard-Fassadenanlage mit moderaten Stückkosten (1.500 €/kWp) bekommt man die volle 700-€-Pauschale nicht ausbezahlt — der 30 %-Deckel begrenzt. Die volle Pauschale lohnt sich erst, wenn die Anlage teurer pro kWp ist (komplexe BIPV-Lösungen, schwierige Statik, denkmalgeschützte Fassade).
Berechnungsbeispiel 2: 5 kWp BIPV-Fassade (Einfamilienhaus Wien)
Realistisches Szenario für ein Wiener Eigenheim mit Westfassade — etwa zur Optimierung des Eigenverbrauchs am Nachmittag:
Lehre aus dem Beispiel: Bei BIPV-Lösungen mit höheren Stückkosten (2.600 €/kWp inkl. Fassadenintegration) gewinnt die Pauschale — Sie erhalten die vollen 3.500 €. Ergebnis: Ihre Netto-Investition sinkt von 13.000 € auf 9.500 €. Bei 600 €/Jahr zusätzlichem Eigenverbrauchsnutzen amortisiert sich die Fassade in 15–16 Jahren — bei einer Lebensdauer von 25–30 Jahren ein klares Plus, vor allem im Sanierungsfall, wenn die Fassade ohnehin erneuert würde.
Wie der Wiener Förderantrag wirklich abläuft — und wo die meisten Anträge scheitern
Die Wiener Landesförderung wird ausschließlich von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) als Abwicklungsstelle bearbeitet. Der Ablauf ist klar geregelt — aber an drei Stellen gehen die meisten Eigenanträge schief. Hier alle Schritte und die häufigsten Fehler:
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Online-Antrag bei der KPC stellen — VOR BestellungAntrag über kpc-online.at/webforms/wien_pvp (Privatpersonen) oder /wien_pvb (Betriebe). Kritisch: Antrag muss VOR Beginn der Arbeiten erfolgen — das umfasst nicht nur die Anlage selbst, sondern auch rechtsverbindliche Bestellung, Baubeginn oder jede unumkehrbare Verpflichtung. Der früheste dieser Zeitpunkte zählt. Wer zuerst bestellt und dann beantragt, verliert die gesamte Förderung.
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KPC-Prüfung: ca. 4–6 WochenDie KPC prüft Ihren Antrag inhaltlich auf Vollständigkeit, technische Eignung und Förderfähigkeit. Nach 4–6 Wochen erhalten Sie eine erste Rückmeldung. Gut zu wissen: Nach Antragstellung dürfen Sie auf eigenes Risiko bereits mit der Umsetzung beginnen — die Förderzusage muss nicht abgewartet werden. Wer das nicht weiß, verliert oft 2–3 Monate Bauzeit.
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Ökostrombeirat — die endgültige EntscheidungNach positiver KPC-Prüfung wird Ihr Antrag dem Ökostrombeirat vorgelegt. Erst nach dessen positiver Entscheidung erhalten Sie den Fördervertrag mit dem reservierten Förderbetrag. Diese Stufe wird in vielen Anbieter-Beratungen unterschlagen — sie ist aber Pflichtbestandteil.
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Errichtung der Anlage (24-Monats-Frist)Ab Förderzusage haben Sie 24 Monate Zeit, die Anlage tatsächlich zu errichten. Bei begründeten Verzögerungen (etwa Lieferengpässe) ist eine Fristverlängerung formlos möglich.
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Fertigstellungsmeldung und AuszahlungNach Inbetriebnahme melden Sie die Fertigstellung an die KPC, legen den Zählpunkt-Nachweis (schriftliche Bestätigung der Wiener Netze) vor und erhalten die Fördersumme ausgezahlt.
- Stolperfalle 1 — Bestellung vor Antrag: Wer einem Anbieter unterschreibt, bevor der KPC-Antrag eingereicht ist, verliert die komplette Förderung. Auch eine Anzahlung gilt als „Beginn der Arbeiten“.
- Stolperfalle 2 — Nachträgliche Vergrößerung: Die im Fördervertrag genannte Summe ist ein Maximalbetrag. Wer später eine größere oder teurere Anlage baut als beantragt, bekommt nicht mehr Förderung. Konsequenz: lieber großzügig planen und beantragen.
- Stolperfalle 3 — Erlös-Abzug falsch verstanden: Die geschätzten Stromerlöse (3,5 ct/kWh über 5 Jahre) werden von den förderfähigen Kosten abgezogen — nicht von der Fördersumme. Häufiger Rechenfehler, der zu falschen Erwartungen führt.
- Volllaststunden vorher berechnen: Mindestens 800 h/Jahr für Dachanlagen, 500 h/Jahr für Fassaden. Wir machen das vor Antragstellung — eine unterdimensionierte Anlage wird sonst abgelehnt.
- Keine De-minimis-Beihilfe: Anders als andere Wirtschaftsförderungen zählt die Wiener PV-Förderung NICHT zu den De-minimis-Beihilfen. Auch Unternehmen, die in den letzten 3 Jahren mehr als 300.000 € an Beihilfen erhalten haben, können beantragen.
- Balkonkraftwerke werden NICHT gefördert: Plug-in / steckerfertige PV-Module ohne festen Zählpunkt-Anschluss sind ausgeschlossen.
- Anlagenerweiterung: kein neuer Zählpunkt nötig. Wer eine bestehende PV-Anlage um eine Fassade erweitert, kann den vorhandenen Zählpunkt weiterverwenden.
Förderungen für PV-Anlagen in Wien 2026 — Bund und Stadt im Detail
In Wien gibt es 2026 zwei Förderebenen — Bund (EAG) und Stadt Wien. Wichtig zu wissen: Eine Kombination ist in Wien nicht möglich — Sie müssen sich vorab entscheiden, welcher Weg im konkreten Fall mehr Förderung bringt.
EAG-Investitionszuschuss (Bund)
Bis zu 150 €/kWp für Anlagen bis 10 kWp. Plus 150 €/kWh für Speicher. Plus Made-in-Europe-Bonus bis +30%.
Stark bei: Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern, klassische Speicher-Kombinationen, große Gewerbeanlagen.
Antragstellung über EAG-Abwicklungsstelle (OeMAG). Vor Inbetriebnahme einreichen.
Stadt Wien — Sonnenstrom-Offensive (LIVE seit 1. Mai 2026)
7 Mio. € Budget. Fassaden-PV: 700 €/kWp · Dachgärten: 600 €/kWp · Flugdach: 600 €/kWp · MGWB / Gründach: bis 400 €/kWp.
Stark bei: Urbanen, kostenintensiven, multifunktionalen Lösungen — besser als EAG, weil eigene Schienen mit höheren Pauschalsätzen.
Standard-Dach-PV auf Einfamilienhäusern wird 2026 von der Stadt Wien nicht mehr eigenständig gefördert — hier ist EAG der Weg.
Bund (EAG) vs. Stadt Wien — was passt für Sie?
Die wichtigste Regel: Sie können nur eine der beiden Schienen wählen. Die Vorab-Entscheidung ist die teuerste Stellschraube Ihres Projekts. Diese Tabelle zeigt, welche Schiene wann gewinnt — jetzt mit den konkreten Pauschalen seit Mai 2026:
| Kriterium | Wiener Sonnenstrom-Offensive 2026 | EAG-Bundesförderung 2026 |
|---|---|---|
| Standard-Dach-PV Einfamilienhaus | Nicht förderfähig | 150 €/kWp + 10 % MiE-Bonus |
| Fassaden-PV | 700 €/kWp, max. 30 %, max. 250.000 € | Nur ~150 €/kWp Standard, kein Aufschlag |
| PV-Dachgärten (öffentlich/gemeinschaftlich, min. 20 m²) | 600 €/kWp, max. 30 %, max. 50.000 € | Nicht als eigene Schiene |
| Mehrgeschoßwohnbau inkl. Absturzsicherung förderfähig | bis 400 €/kWp (gestaffelt), max. 30 % | Standardförderung + MiE-Bonus |
| Flugdach-PV (nur Betriebe, min. 100 m² oder 15 kWp) | 600 €/kWp, max. 250.000 € | Standardförderung + MiE-Bonus |
| Gründach (Biosolardach) | bis 400 €/kWp (gestaffelt), max. 100.000 € | Standardförderung, kein Aufschlag |
| Speicher | Nicht Teil der Sonnenstrom-Offensive | Bundes-Speicherförderung 150 €/kWh |
| Antragslogik | Vor Errichtung, Topf-Prinzip, KPC-Abwicklung | Call-System, mehrere Calls/Jahr |
| Topfgröße 2026 | 7 Mio. € | Mehrere hundert Mio. € (bundesweit) |
| Risiko Topferschöpfung | Hoch — 2025 im Juni leer | Niedrig |
- Standard-Dach-PV auf Einfamilienhaus: EAG. Punkt. Wien fördert das nicht mehr.
- Fassade, Dachgarten, Mehrgeschoßwohnbau, Flugdach, Gründach in Wien: Erst Wiener Schiene prüfen — bei Fassade ist 700 €/kWp deutlich attraktiver als die EAG-Standardförderung (~150 €/kWp).
- Speicher in Kombination mit PV: Über EAG laufen — Wien fördert Speicher 2026 nicht innerhalb der Sonnenstrom-Offensive.
- Im Zweifel: Kostenfreier Förder-Doppelcheck. Beide Schienen werden gerechnet, Sie wissen schwarz auf weiß, mit welchem Antrag mehr Geld auf dem Konto landet.
Was kostet eine PV-Anlage in Wien 2026?
Der Durchschnittspreis für eine Photovoltaikanlage in Wien liegt 2026 bei rund 1.015 Euro pro kWp — etwa 4 % unter dem Vorjahreswert. Die Preise sinken weiter, seit April 2025 fällt aber wieder 20 % MwSt. an.
| Anlagengröße | Gesamtkosten (inkl. MwSt.) | Jährlicher Ertrag Wien | Förderung (typisch) |
|---|---|---|---|
| 5 kWp Kleines Eigenheim | 6.500 – 8.000 € | 4.750 – 5.500 kWh | EAG: 750 € |
| 10 kWp Typisches Einfamilienhaus | 12.000 – 15.000 € | 9.500 – 11.000 kWh | EAG: 1.500 € |
| 15 kWp Großes Haus / E-Auto | 17.000 – 21.000 € | 14.000 – 16.500 kWh | EAG: 2.050 € |
| 10 kWp + 10 kWh Speicher | 20.000 – 25.000 € | 9.500 – 11.000 kWh | EAG: bis 3.000 € |
| 10 kWp Dach + 4 kWp Fassade Mit Wiener Fassaden-Förderung | 22.000 – 28.000 € | 13.000 – 15.500 kWh | Wien: bis 2.800 € Fassade |
Wirtschaftlichkeit und Amortisation in Wien 2026
Wien hat mit rund 2.000 Sonnenstunden pro Jahr sehr gute Voraussetzungen. Pro kWp sind 950 – 1.100 kWh Jahresertrag realistisch — auch bei bedecktem Himmel produzieren moderne Module zuverlässig.
Wichtige Marktveränderung 2025/2026: Mit dem Wegfall der Strompreisbremse Anfang 2025 sind die Wiener Strom-Grundtarife deutlich gestiegen. Gleichzeitig ist der OeMAG-Einspeisetarif auf historisch niedrigem Niveau. Eigenverbrauch ist 2026 wirtschaftlich deutlich wertvoller als Einspeisung — wer einspeist, verschenkt Strom; wer Eigenverbrauch maximiert (Speicher, Wärmepumpe, E-Auto, Fassaden-PV mit anderem Tagesprofil), gewinnt deutlich.
Fassaden-PV und V2H — warum sich diese Kombination 2026 besonders rechnet
Eine Beobachtung aus unserer Planungspraxis: Wer 2026 ohnehin in PV investiert, sollte Fassaden-PV und bidirektionales Laden (V2H) zusammendenken. Der Grund liegt in den Lastprofilen.
Eine klassische Dach-PV produziert die meiste Energie zwischen 11 und 14 Uhr — genau dann, wenn die meisten Leute nicht zuhause sind. Der Überschuss geht ins Netz, oft zu schlechten Tarifen. Eine Fassaden-PV (Westseite oder Ost-/Westkombination) produziert dagegen morgens und am späten Nachmittag — also genau dann, wenn das E-Auto in der Garage steht oder gerade nach Hause kommt. Mit einer bidirektionalen DC-Wallbox lässt sich der Fassaden-Strom direkt ins Auto laden, abends versorgt das Auto wiederum das Haus.
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Eigenverbrauchsanteil ohne V2HKlassische Dach-PV ohne Speicher: ca. 30–40 %. Mit Speicher: 60–70 %.
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Eigenverbrauchsanteil mit Fassade & V2HDach + Fassade + bidirektional ladefähiges E-Auto als rollender Heimspeicher: 75–80 %. Das verlängert den nutzbaren Solar-Zeitraum von 4–5 auf 8–10 Stunden täglich.
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Effekt auf StromrechnungZusätzliche Ersparnis von 600–900 € pro Jahr gegenüber reiner Dach-PV — bei einem typischen Wiener Reihenhaus mit 8 kWp Dach + 4 kWp Fassade + 60-kWh-V2H-Auto.
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Wichtig zur EinordnungStandard-Wallboxen wie der Fronius Wattpilot Flex sind AC-Wallboxen und können kein V2H. Wer V2H ernsthaft will, braucht eine separate DC-Wallbox (Wallbox Quasar 2, dcbel r16, BMW Wallbox Professional) plus ein bidirektional-fähiges Auto.
Vertiefung in unseren aktuellen Artikeln:
- Bidirektionales Laden 2026 — V2L, V2H, V2G in Österreich — Hauptartikel mit Rechtslage, Technik und Wirtschaftlichkeit
- Bidirektional-fähige E-Autos 2026 — Vergleichstabelle aller V2H/V2G-Modelle
- Wallbox-Vergleich Fronius vs. KEBA vs. go-e — warum AC-Wallboxen aktuell kein V2H können
Besonderheiten für PV-Anlagen in Wien
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Baubewilligung und MeldepflichtIn Wien sind PV-Anlagen auf Dächern in der Regel bewilligungsfrei, wenn sie nicht über die Dachfläche hinausragen und keine Schutzzone oder Grünland betroffen ist. Bei Fassadenanlagen ist eine Bewilligung üblicherweise nötig — das ist Teil der Planung, die wir für Sie übernehmen, inkl. Statik-Sichtprüfung der Fassade. Auch Brandschutz (MA 37) und Blendungserfordernisse (MA 39) müssen bei Fassadenanlagen berücksichtigt werden.
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Eigentumswohnungen und MehrparteienhäuserIn Mehrparteienhäusern braucht es die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (einfache Mehrheit nach WEG seit 2022). Gemeinschaftliche PV-Anlagen mit Energiegemeinschaft sind möglich — und über die Wiener Förderschiene Mehrgeschoßwohnbau (bis 400 €/kWp + Absturzsicherung) besonders gut gefördert.
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Netzbetreiber Wiener Netze GmbHIn Wien ist die Wiener Netze GmbH der zuständige Netzbetreiber für Netzanmeldung und Zählpunktbeantragung. Bearbeitungszeit: 4–8 Wochen. Wir übernehmen die Kommunikation für Sie.
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E-Auto, Wärmepumpe und Fassaden-PV kombinierenWien verzeichnet steigende E-Auto-Quoten. Eine PV-Anlage mit 10–15 kWp Dach plus 3–5 kWp Fassade in Kombination mit Wallbox und Wärmepumpe kann den gesamten Energiebedarf eines Haushalts abdecken. Mehr dazu: Bidirektionales Laden in Österreich und Wärmepumpe und PV optimieren.
So läuft eine PV-Installation in Wien ab
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Kostenloses Beratungsgespräch und Vor-Ort-CheckWir analysieren Dach und Fassade (Ost/West/Süd-Potenzial), Stromverbrauch und Ziele — und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot. Inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Förder-Doppelcheck (Bund + Stadt Wien). Kostenlos und unverbindlich.
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Planung und BewilligungsprüfungWir klären alle behördlichen Fragen, beantragen den Einspeisezählpunkt bei den Wiener Netzen und bereiten die Förderantrag-Unterlagen vor — bei Fassaden-PV inkl. Bewilligungsantrag und MA 37 / MA 39-Abstimmung.
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Förderantrag einreichen (Wien oder EAG)Wir reichen den Antrag bei der jeweils günstigeren Schiene ein — Wiener Sonnenstrom-Offensive über die KPC oder EAG-Bundesförderung über die OeMAG. Bei Wien gilt: Antrag vor Errichtungsbeginn. KPC-Bearbeitungszeit ca. 4–6 Wochen.
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Montage durch TÜV-zertifiziertes TeamUnsere konzessionierten Elektrotechniker aus Wien und Umgebung montieren Ihre Anlage normgerecht nach ÖVE/ÖNORM. Typische Montagedauer: 1–2 Tage für eine Standard-Dachanlage, 2–4 Tage bei Kombination Dach + Fassade.
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Inbetriebnahme und EndabrechnungWir melden die Anlage beim Netzbetreiber an, nehmen sie in Betrieb und reichen die Endabrechnung bei der jeweiligen Förderstelle ein. Nach Prüfung erhalten Sie die Förderung ausgezahlt.
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Das neue Wiener Förderpaket ist live — 7 Mio. € Topf, der 2025 bereits im Juni leer war. Wir bereiten alles vor — Sie müssen nur „Ja“ sagen.
FAQ: Wiener PV-Förderung 2026
Quellen und Aktualisierungs-Hinweise: Veröffentlicht am 4. Mai 2026, zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2026 nach Freigabe der konkreten Fördersätze durch die Stadt Wien und die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC). Quellen: sonnenstrom.wien.gv.at/foerderungen · sonnenstrom.wien.gv.at/neues-pv-foerderpaket-ab-mai · Allgemeine Informationen zur Landesförderung · wien.gv.at — PV-Förderpaket Mai 2026 · KPC-Informationsblatt „Photovoltaik-Fassadenanlagen — Wiener PV-Fassadenförderung“, Version 04/2026 · Rathauskorrespondenz Czernohorszky (5 Jahre Wiener Sonnenstrom-Offensive). Diese Seite wird laufend aktualisiert, sobald sich Fördersätze oder Verfahrensregeln ändern.