Sie EAG Abwicklungsstelle ist eine Stelle der OeMAG. Die Aufgabe der EAG Abwicklungsstelle ist die gesamte Abwicklung der Förderungen nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG).

Ziele der EAG-Förderungen
Das Ziel des EAG ist es, den Anteil erneuerbarer Energien in Österreich deutlich zu erhöhen und damit die Klimaziele zu erreichen. Die Abwicklungsstelle sorgt für eine transparente, digitale und effiziente Fördervergabe, die sowohl Investitionszuschüsse als auch Marktprämien umfasst.
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Fördermöglichkeiten im Überblick
Die EAG-Abwicklungsstelle bietet Förderungen für:
- Photovoltaikanlagen (Neuerrichtung & Erweiterung)
- Stromspeicher zur Eigenverbrauchsoptimierung
- Windkraftanlagen bis 1 MW
- Wasserkraftanlagen bis 25 MW
- Biomasseanlagen bis 50 kW
Die Antragstellung erfolgt über das offizielle EAG-Portal, das alle Termine, Ausschreibungen und Fördercalls übersichtlich darstellt.
So funktioniert die Antragstellung
- Fördercall auswählen: Förderungen sind nur innerhalb geöffneter Calls möglich.
- Ticket ziehen: Je nach Anlagengröße wird ein digitales Ticket gezogen (Kategorie A–D).
- Antrag ausfüllen: Angaben zur Anlage, Förderbedarf und technische Details.
- Reihung & Zuschlag: Je nach Kategorie gelten unterschiedliche Reihungskriterien (z. B. „first come, first served“ oder Förderbedarf in €/kWp).
Vorteile der EAG-Abwicklungsstelle
- Digitale Antragstellung mit klaren Abläufen
- Transparente Förderkriterien
- Regelmäßige Ausschreibungen & Fördercalls
- Made-in-Europe-Bonus für europäische Komponenten
- Wissensdatenbank & FAQ für alle Fragen rund um die Förderung
Marktprämie nach dem EAG – Förderung für erneuerbare Stromerzeugung
Was ist die Marktprämie?
Die Marktprämie ist ein zentrales Förderinstrument des österreichischen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG). Sie unterstützt Betreiber von erneuerbaren Energieanlagen wie Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Biogas bei der Direktvermarktung ihres Stroms. Ziel ist es, die Differenz zwischen den tatsächlichen Produktionskosten und dem erzielten Marktpreis auszugleichen.
Wie funktioniert die Marktprämie?
Die Marktprämie wird als gleitende Förderung gewährt. Das bedeutet:
- Betreiber verkaufen ihren Strom direkt am Markt (z. B. über Strombörsen oder Direktvermarktungsverträge).
- Der Staat zahlt eine Prämie, wenn der Markterlös unter dem „anzulegenden Wert“ (azW) liegt.
- Die Höhe der Prämie ergibt sich aus der Differenz zwischen dem azW und dem Referenzmarktwert, der monatlich oder jährlich angepasst wird.
Die Förderung läuft über einen Zeitraum von 20 Jahren und wird monatlich durch die EAG-Förderabwicklungsstelle ausbezahlt.
Voraussetzungen für die Marktprämie
Um die Marktprämie zu erhalten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Die Anlage muss an das öffentliche Stromnetz in Österreich angeschlossen sein.
- Es muss ein Lastprofilzähler oder ein intelligentes Messgerät installiert sein.
- Die Anlage muss ferngesteuert regelbar sein.
- Es müssen Herkunftsnachweise für den eingespeisten Strom ausgestellt werden.
Ausschreibungen & Antragstellung
Die Marktprämie wird über jährliche Ausschreibungen vergeben. Diese werden mindestens zwei Monate vor Beginn im EAG-Portal veröffentlicht. Betreiber müssen ein Gebot abgeben, das den gewünschten Förderwert (in Cent/kWh) enthält. Zuschläge erhalten jene Projekte, die die Ausschreibungskriterien erfüllen und im Ranking vorne liegen2.
Vorteile der Marktprämie
- Planungssicherheit durch langfristige Förderung (20 Jahre)
- Marktorientierte Stromvermarktung statt fixer Einspeisetarife
- Förderung für verschiedene Technologien: PV, Wind, Wasser, Biomasse, Biogas
- Transparente Ausschreibungsverfahren
- Stärkung der Eigenvermarktungskompetenz