PV-Wirtschaftlichkeitsrechner 2026

Wie viel spart Ihre Photovoltaikanlage wirklich? Datenstand Juli 2026 – mit Modul­degradation, Strompreis­steigerung, EAG-Förderung und Berechnung über 25 Jahre.

Datenstand Juli 2026 OeMAG Q3-Untergrenze 6,15 ct EAG-Call 8. Oktober Inkl. WP & E-Auto
⏳ Nächster EAG-Fördercall: 8. Oktober 2026, 17:00 Uhr. Die Vergabe läuft nach „first come, first served“. Ohne gültige Zählpunktnummer ist kein Antrag möglich – deren Beantragung dauert je nach Netzbetreiber zwei bis acht Wochen. Wer im Oktober fördern will, sollte jetzt starten. Förder-Check anfordern →
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Datenstand Juli 2026 E-Control-Daten OeMAG Juni 2026 EAG-Förderung berücksichtigt Unverbindlich & kostenlos

Ihre Anlage

10 kWp
Typisch Einfamilienhaus: 6–15 kWp. EAG-Kategorie A bis 10 kWp, B bis 20 kWp.
4.000 kWh/Jahr
Ohne Wärmepumpe/E-Auto. 1 Person ≈ 1.500 kWh, 4-Personen-Haushalt ≈ 3.500–5.000 kWh.
Zusätzliche Verbraucher
+ Wärmepumpe
+ E-Auto
+ Klima
Wird zum Verbrauch addiert (WP +3.500 kWh, E-Auto +2.700 kWh, Klima +600 kWh).
29 ct/kWh
Ø Österreich 2026: 23–35 ct, Mittel ~29 ct inkl. Netz/Abgaben/Steuern (E-Control).
3,5 %
Langjähriger Mittelwert: 3–4 % p.a. Konservativ rechnen, Inflation eingeschlossen.
10 kWh
0 = kein Speicher (EV ~25–30 %). Faustregel: ~1 kWh Speicher je 1 kWp – aber nie mehr, als der Haushalt tatsächlich verbraucht.
22.000
Richtwert 2026: PV 1.100–1.500 €/kWp + Speicher 700–1.000 €/kWh, inkl. Montage & 20 % USt.
Erweiterte Annahmen anpassen
6,15 ct/kWh
Zuletzt veröffentlicht: Juni 2026 mit 6,772 ct. Für Q3 2026 liegt die gesetzliche Untergrenze bei 6,146 ct – der Rechner nutzt konservativ 6,15 ct. Wird monatlich rückwirkend festgelegt.
0,5 %
Linearer Ertragsverlust pro Jahr; Tier-1-Module heute typisch 0,4–0,5 %.
2.700
Richtwert: PV bis 150 €/kWp + Speicher 150 €/kWh (EAG-IVZ 2026), zzgl. Made-in-Europe-Bonus. Nächster Call: 8. Oktober 2026.
120
Versicherung, Wartung, Zählergebühr. Typisch 1–1,5 % der Investition.

Ihre Ergebnisse

Ertrag Jahr 1
0
Amortisation
0 J.
Ø Rendite p.a.
0 %
PV-Jahresertrag
0 kWh
Investition netto
0
Gewinn nach 25 Jahren
0
Eigenverbrauch: 0 % (0 kWh, Wert 0 €) Einspeisung: 0 kWh (0 €)
Annahmen & Quellen: Strompreis und Steigerung gemäß Eingabe (Ø AT 2026 ~29 ct, E-Control). OeMAG-Marktpreis Juni 2026: 6,772 ct/kWh; gesetzliche Untergrenze Q3 2026: 6,146 ct/kWh. EAG-Investitionszuschuss 2026: bis 150 €/kWp + 150 €/kWh Speicher, nächster Call am 8. Oktober 2026. Modul-Degradation linear gemäß Eingabe. Der Eigenverbrauch ist auf den tatsächlichen Haushaltsverbrauch begrenzt. Die ausgewiesene Rendite ist ein einfacher, undiskontierter Mittelwert über 25 Jahre und keine interne Zinsfußberechnung. Alle Werte sind unverbindliche Schätzungen — für ein verbindliches Angebot kontaktieren Sie uns gerne.

Warum sich Photovoltaik 2026 in Österreich lohnt

Der Einspeisetarif ist 2026 weiter gesunken – umso mehr zählt der Eigenverbrauch. Jede selbst verbrauchte kWh ersetzt den vollen Bezugspreis. Mit Wärmepumpe und E-Auto steigt dieser Anteil deutlich.

Eigenverbrauch ist rund 5× wertvoller

Selbst genutzter PV-Strom ersetzt 29 ct/kWh Bezug. Eingespeister Strom bringt in Q3 2026 nur rund 6,15 ct. Der Hebel liegt klar im Eigenverbrauch.

Fördercall am 8. Oktober

EAG-Investitionszuschuss bis 150 €/kWp + 150 €/kWh Speicher, plus Made-in-Europe-Bonus von bis zu 30 % auf den Fördersatz. Die Vorbereitung braucht Vorlauf.

🏡

Unabhängigkeit

Schutz vor Strompreis­schwankungen, höherer Immobilienwert, Notstrom­fähigkeit bei vielen Speichern.

🔋

Speicher richtig dimensionieren

Ohne Speicher 25–30 % Eigenverbrauch, mit passendem Speicher 55–75 %. Zu groß gewählt verlängert er die Amortisation, statt sie zu verkürzen – der Rechner zeigt das offen an.

🚗

E-Auto + Wärmepumpe

Beide Verbraucher steigern den Eigenverbrauch deutlich. Eine Wallbox mit PV-Überschussladung holt das Maximum aus dem Dach.

🌱

CO₂-Einsparung

Eine 10 kWp-Anlage spart über 25 Jahre rund 50–60 Tonnen CO₂ – gerechnet mit dem österreichischen Strommix, der durch den hohen Wasserkraftanteil emissionsärmer ist als der EU-Durchschnitt.

Häufige Fragen

Wie viel kostet eine kWh Strom 2026 in Österreich?
Laut E-Control zahlt ein durchschnittlicher Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch zwischen 23 und 35 ct/kWh inklusive Netzkosten, Abgaben und Steuern – im Mittel rund 29 ct/kWh. Bei den günstigsten Anbietern liegen die Preise bei 21–25 ct/kWh. Mehrere große Versorger haben ihre Energiepreise 2026 gesenkt; der Netzkostenanteil ist dagegen gestiegen.
Wie hoch ist der OeMAG-Einspeisetarif aktuell?
Der zuletzt veröffentlichte Wert ist der Marktpreis für Juni 2026 mit 6,772 ct/kWh. Die Berechnung erfolgt monatlich rückwirkend: Basis ist der §41-Quartalsmarktpreis der E-Control, abzüglich 0,408 ct/kWh Ausgleichsenergie. Der Tarif darf 60 % des Quartalsmarktpreises nicht unterschreiten – von April bis Juni 2026 hat diese gesetzliche Untergrenze durchgehend gegriffen. Mit dem Q3-Quartalsmarktpreis von 10,923 ct/kWh sinkt die Untergrenze ab Juli auf 6,146 ct/kWh. Der Juli-Wert wird von der OeMAG erst Anfang August rückwirkend veröffentlicht.
Welche Förderung gibt es 2026 für Photovoltaik?
Der EAG-Investitionszuschuss fördert PV-Anlagen mit bis zu 150 €/kWp und Stromspeicher mit 150 €/kWh (Speicher nur in Kombination mit PV). Der „Made in Europe“-Bonus bringt je 10 % Zuschlag auf Module, Wechselrichter und Speicher – in Summe bis zu 30 % auf den Fördersatz, nicht auf die Investitionssumme. Bezogen auf eine typische Anlage entspricht die Förderung damit rund 10–15 % der Investition. Kategorien A (bis 10 kWp) und B (bis 20 kWp) werden nach „first come, first served“ vergeben. Der nächste Fördercall startet am 8. Oktober 2026 um 17:00 Uhr. Zusätzlich gibt es Landes- und Gemeindeförderungen.
Wie groß sollte mein Speicher sein?
Faustregel: ca. 1 kWh nutzbare Speicherkapazität pro kWp Anlagenleistung – begrenzt durch den tatsächlichen Verbrauch. Entscheidend ist: Sie können nie mehr Strom selbst verbrauchen, als Sie tatsächlich brauchen. Ein 10-kWh-Speicher bei 4.000 kWh Jahresverbrauch bringt deshalb weniger, als viele erwarten. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote bei rund 25–30 %, mit passend dimensioniertem Speicher bei 55–75 %. Für die EAG-Förderung muss der Speicher mindestens 0,5 kWh je kWp PV-Leistung haben.
Lohnt sich PV mit Wärmepumpe oder E-Auto besonders?
Ja, deutlich – und der Rechner zeigt es. Eine Wärmepumpe verbraucht typisch 3.000–5.000 kWh/Jahr, ein E-Auto bei 15.000 km rund 2.700 kWh. Beide lassen sich oft tagsüber betreiben. Im Beispiel oben sinkt die Amortisation dadurch von rund 12 auf rund 9 Jahre, weil der Eigenverbrauch von 40 % auf 57 % steigt.
Welche Investitionskosten sind 2026 realistisch?
Schlüsselfertige PV-Anlagen liegen 2026 typisch bei 1.100–1.500 €/kWp brutto inkl. Montage und Mehrwertsteuer (der Nullsteuersatz lief am 31.3.2025 aus, seither wieder 20 % USt). Speicher kosten ca. 700–1.000 €/kWh nutzbarer Kapazität. Für eine 10 kWp-Anlage mit 10 kWh-Speicher sind brutto ca. 18.000–25.000 € realistisch – nach EAG-Förderung ca. 15.300–22.300 €. Nicht enthalten sind Dachsanierung, Gerüst und die Zählpunkt-Beantragung.
Wie genau ist dieser Rechner?
Der Rechner liefert eine Indikation auf Basis der publizierten Daten von E-Control, OeMAG und EAG-Abwicklungsstelle, Datenstand Juli 2026. Eigenverbrauch, Degradation und Strompreissteigerung werden modelliert, der Eigenverbrauch ist auf den tatsächlichen Haushaltsverbrauch begrenzt. Die ausgewiesene Rendite ist ein einfacher Mittelwert über 25 Jahre ohne Diskontierung – sie ist nicht mit einem internen Zinsfuß vergleichbar. Das tatsächliche Ergebnis hängt von Verschattung, Verbrauchsprofil, regionalem Netzentgelt und Ausrichtung ab. Für ein verbindliches Angebot mit Detailsimulation kontaktieren Sie uns gerne.

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Sie wollen wissen, was Ihr Dach konkret bringt? Wir berechnen Ihre individuelle Wirtschaftlichkeit mit Ertragssimulation für Ihre Adresse – kostenlos und unverbindlich.

  • Vor-Ort-Termin oder digital
  • Förderbegleitung EAG + Land, rechtzeitig vor dem Call am 8. Oktober
  • Schlüsselfertige Komplettlösung
  • Wartung und Monitoring auf Wunsch

Mag. (FH) Andreas Mössenlechner
Photovoltaik Service – Mössenlechner Consulting KG
TÜV-zertifizierter PV-Sachverständiger
0664 510 34 17
office@photovoltaik-service.at

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PV-Wirtschaftlichkeit 2026 in Österreich – Datenstand Juli

Der österreichische Strommarkt hat sich 2026 spürbar entspannt: Mehrere große Versorger – darunter Verbund, Energie Steiermark, Salzburg AG und Energie AG – haben ihre Tarife gesenkt. Trotzdem bleibt der Bezugspreis mit durchschnittlich 29 ct/kWh laut E-Control weit über dem Einspeisetarif. Dieser Spread macht den Eigenverbrauch zum entscheidenden Wirtschaftlichkeitshebel.

Beim Einspeisetarif zeigt sich 2026 ein struktureller Befund: Der OeMAG-Marktpreis lag von April bis Juni durchgehend bei 6,772 ct/kWh und damit exakt auf der gesetzlichen Untergrenze von 60 % des Quartalsmarktpreises. Der Tarif wird also nicht mehr von der Marktnachfrage getragen, sondern vom Schutzmechanismus dort gehalten. Mit dem Q3-Quartalsmarktpreis von 10,923 ct/kWh sinkt diese Untergrenze ab Juli auf 6,146 ct/kWh. Wer heute plant, sollte konservativ mit rund 6 ct rechnen – und die Anlage auf Eigenverbrauch auslegen, nicht auf Einspeisung.

Bei der Förderung ist der Terminplan entscheidend: Die EAG-Investitionszuschüsseverordnung 2026 sichert PV-Anlagen bis zu 150 €/kWp und Speichern 150 €/kWh, ergänzt durch den Made-in-Europe-Bonus. Der nächste Fördercall startet am 8. Oktober 2026 nach dem Prinzip „first come, first served“. Ohne gültige Zählpunktnummer ist keine Antragstellung möglich, und deren Beantragung dauert je nach Netzbetreiber zwei bis acht Wochen. Die Vorbereitung sollte deshalb spätestens im August beginnen.

Unser Rechner berücksichtigt Modul-Degradation (typisch 0,4–0,5 % p.a.), die erwartete Strompreissteigerung und die Eigenverbrauchsquote in Abhängigkeit von Anlagengröße, Haushaltsverbrauch und Speicher – begrenzt durch den tatsächlichen Verbrauch. Genau diese Begrenzung ist der Punkt, an dem viele Angebote zu optimistisch rechnen: Ein Speicher kann nur so viel Nutzen bringen, wie im Haushalt auch abgerufen wird.

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