Klimaanlage + Photovoltaik | Günstig kühlen mit Solarstrom
KLIMATISIERUNG + PHOTOVOLTAIK
Im Sommer kühlen, im Winter heizen – mit dem eigenen Strom
Eine Split-Klimaanlage ist technisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Sie kühlt im Juli und heizt im Jänner – und läuft genau dann am stärksten, wenn Ihre PV-Anlage am meisten liefert. Wir planen beides als ein System.
- TÜV-zertifizierter PV-Sachverständiger
- 150+ Projekte in Wien, NÖ & Burgenland
- klimaaktiv-Kompetenzpartner
- Bewilligungsfragen vorab geklärt
Wir sagen Ihnen auch, wenn sich eine Anlage bei Ihnen nicht rechnet. Das ist der Unterschied zum Online-Shop.
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Kühllast und Sonnenertrag fallen auf dieselbe Stunde
Das ist der ganze Punkt. Eine Wohnung braucht die meiste Kühlung zwischen 13 und 17 Uhr – eine Süd- oder Südwest-PV-Anlage liefert ihr Maximum zwischen 11 und 15 Uhr. Kaum ein anderer Haushaltsverbraucher passt so gut zum Erzeugungsprofil.
Konkret: Ein modernes Split-Innengerät mit 2,5 kW Kühlleistung zieht im Betrieb rund 350 bis 600 Watt. Eine 5-kWp-Anlage liefert an einem klaren Julitag mittags 3 bis 4 kW. Sie können also zwei bis drei Räume kühlen und haben immer noch Überschuss. Ohne Speicher, ohne Umschalten, ohne dass Sie etwas tun müssen.
Und das Gegenstück: Jede Kilowattstunde, die Sie ins Netz einspeisen, bringt aktuell rund 6 Cent. Jede, die Sie selbst verbrauchen, spart Ihnen etwa 29 Cent. Klimatisierung mit PV ist deshalb kein Luxus, den man sich leistet – sie ist der Verbraucher, der Ihre Anlage wirtschaftlicher macht.
DER TEIL, DEN FAST ALLE ÜBERSEHEN
Eine Split-Anlage ist eine Wärmepumpe. Sie heizt auch.
Technisch ist ein Split-Klimagerät nichts anderes als eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Dreht man den Kältekreis um, holt sie Wärme aus der Außenluft ins Zimmer. Aus einer Kilowattstunde Strom werden je nach Außentemperatur drei bis vier Kilowattstunden Wärme.
Für Übergangszeit und milde Wintertage ist das der günstigste Weg, einzelne Räume warm zu bekommen – besonders in Wohnungen mit Gastherme, wo Sie sonst den ganzen Kreislauf für ein Zimmer anwerfen. Das Gerät amortisiert sich dadurch nicht über drei Sommermonate, sondern über das ganze Jahr.
Ehrlich dazu: Als alleiniger Heizungsersatz taugt eine Split-Anlage in einem unsanierten Altbau nicht. Sie erwärmt Luft, keine Fußböden, und bei starker Kälte sinkt die Effizienz. Wir sagen Ihnen vor Ort, welcher Anteil Ihrer Heizlast realistisch abgedeckt werden kann.
Drei Wege – welcher passt zu Ihnen?
Wir verkaufen nicht die größte Lösung, sondern die passende. Alle Preise inkl. USt., Stand Juli 2026.
| Mobiles Set | Single-Split | Multisplit | |
|---|---|---|---|
| Für | Mietwohnung, Probieren | Ein Raum dauerhaft | 2–5 Räume |
| Kühlleistung | 9.000 BTU (2,6 kW) | 2,5–5 kW | je Innengerät 2–3,5 kW |
| Heizen im Winter | nein | ja | ja |
| Effizienz | gering (Abluftschlauch) | hoch (SEER 6–8) | hoch (SEER 6–8) |
| Lautstärke innen | ca. 53 dB(A) | ca. 19–25 dB(A) | ca. 19–25 dB(A) |
| Montage | selbst, sofort | Kältetechniker | Kältetechniker |
| Außengerät | keines | 1 | 1 für alle Räume |
| Bewilligung nötig | nein | je nach Objekt | je nach Objekt |
| Richtpreis inkl. Montage | ab 970 € | ca. 2.000–3.500 € | ca. 4.500–8.000 € |
Der große Unterschied liegt beim mobilen Gerät im Abluftschlauch: Er zieht warme Luft aus dem Fenster, und durch den Spalt strömt neue Warmluft nach. Das funktioniert, kostet aber Effizienz. Für den Einstieg oder für Mietwohnungen ohne Zustimmung des Vermieters ist es trotzdem die richtige Wahl – ein Split-Gerät bringt Ihnen nichts, wenn Sie es nicht montieren dürfen.
Unsicher, welche Variante passt?
Schildern Sie uns kurz Ihre Situation. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch dann, wenn die Antwort lautet: lohnt sich für Sie nicht.
Was in Wien und NÖ vorher zu klären ist
Der häufigste Grund, warum eine bestellte Klimaanlage nie in Betrieb geht, ist nicht die Technik – es ist das Außengerät. Wir klären das vor dem Angebot, nicht danach.
- Baurechtliche Bewilligung. Für Außengeräte an Fassaden, Dächern oder straßenseitig ist in Wien je nach Situation eine Bewilligung erforderlich. Auf Balkon oder Terrasse ist die Lage oft einfacher. Wir prüfen Ihren Fall, bevor Sie etwas kaufen.
- Eigentümergemeinschaft oder Vermieter. Ein Außengerät verändert das äußere Erscheinungsbild. Bei Eigentum brauchen Sie in der Regel die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, bei Miete die des Vermieters. Wir sagen Ihnen, was Sie beantragen müssen.
- Nachbarn und Lärm. Außengeräte laufen nachts am längsten, wenn es am ruhigsten ist. Aufstellort, Entkopplung und Nachtmodus entscheiden darüber, ob Sie Ärger bekommen. Das ist Planung, kein Zufall.
- Kältetechnik. Arbeiten am Kältekreis dürfen nur zertifizierte Fachbetriebe ausführen. Die Montage übernimmt unser Kältetechnik-Partner, die Einbindung in Ihre PV-Anlage planen wir.
- Förderung, ehrlich gesagt. Split-Klimageräte gelten als Luft-Luft-Wärmepumpen und sind in Österreich in der Regel nicht über die gängigen Heizungsförderprogramme förderbar – diese zielen auf Luft-Wasser-Wärmepumpen als vollwertigen Heizungsersatz. Förderbar ist dagegen Ihre PV-Anlage über den EAG-Investitionszuschuss. Wir prüfen für Ihren konkreten Fall, ob es auf Landes- oder Gemeindeebene etwas gibt.
Was das im Betrieb wirklich kostet
Beispiel Schlafzimmer, 20 m², Single-Split mit 2,5 kW, betrieben an 60 heißen Tagen für je 6 Stunden:
| Stromaufnahme im Mittel | ca. 450 W |
| Verbrauch pro Saison | ca. 160 kWh |
| Kosten ohne PV (29 ct/kWh) | ca. 47 € |
| Anteil aus eigener PV, realistisch | 60–80 % |
| Kosten mit PV | ca. 10–19 € |
Die Zahlen zeigen etwas Unbequemes: Über die Stromkosten allein amortisiert sich eine Split-Anlage nicht. Der Sommerbetrieb kostet auch ohne PV nur wenige Zehner Euro. Der wirtschaftliche Hebel liegt im Winterbetrieb als Wärmepumpe – und der eigentliche Gewinn ist Schlaf in heißen Nächten. Wer Ihnen etwas anderes erzählt, rechnet schön.
Wie sich Ihre PV-Anlage insgesamt rechnet, können Sie vorab selbst durchrechnen: zum Wirtschaftlichkeitsrechner.

Warum photovoltaik-service.at

Hinter der Beratung steht Mag. (FH) Andreas Mössenlechner, TÜV-zertifizierter Photovoltaik-Sachverständiger und klimaaktiv-Kompetenzpartner. Seit 2015 plane ich PV-Anlagen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
- 150+ umgesetzte PV-Projekte
- TÜV-zertifizierter Sachverständiger – ich beurteile Anlagen auch für Dritte
- klimaaktiv-Kompetenzpartner, Mitglied der WKO
- Ein Ansprechpartner für PV, Klimatisierung und Förderabwicklung

Häufige Fragen
Läuft die Klimaanlage zu 100 % mit Sonnenstrom?
Ehrliche Antwort: nicht durchgehend – das wäre unseriös zu versprechen. Aber die Zahlen passen gut zusammen. Ein Split-Innengerät mit 2,5 kW Kühlleistung zieht rund 350 bis 600 Watt, eine 5-kWp-Anlage liefert mittags 3 bis 4 kW. An sonnigen Nachmittagen decken Sie den Verbrauch praktisch vollständig aus der eigenen Erzeugung. Abends und bei Bewölkung kommt der Strom aus dem Netz. Realistisch sind über die Saison 60 bis 80 Prozent Eigenversorgung, mit Batteriespeicher mehr.
Brauche ich zwingend eine PV-Anlage dafür?
Nein. Die Klimaanlage funktioniert auch ohne. Sie zahlen dann eben den vollen Netzstrompreis. Umgekehrt gilt aber: Wenn Sie ohnehin über eine PV-Anlage nachdenken, ist die Klimatisierung eines der besten Argumente dafür – weil sie genau dann Strom braucht, wenn Sie ihn im Überfluss haben und sonst für sechs Cent einspeisen würden.
Kann ich in einer Mietwohnung eine Split-Anlage einbauen?
Nur mit Zustimmung des Vermieters, weil das Außengerät die Fassade verändert und ein Wanddurchbruch nötig ist. Ohne diese Zustimmung ist das mobile Set die einzige Möglichkeit. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, was in Ihrer Situation geht – bevor Sie etwas bestellen.
Wie laut ist das Außengerät?
Moderne Geräte liegen bei etwa 45 bis 55 dB(A) in einem Meter Abstand, im Nachtmodus deutlich darunter. Entscheidend sind Aufstellort und Entkopplung: Ein Gerät auf einer starr verschraubten Blechkonsole überträgt Vibrationen ins Mauerwerk, eines auf entkoppelten Füßen mit Abstand zur Wand nicht. Das planen wir mit, weil Beschwerden von Nachbarn der häufigste Grund für spätere Rückbauten sind.
Wie lange dauert die Montage?
Eine Single-Split-Anlage ist in der Regel an einem Tag montiert, eine Multisplit-Anlage in ein bis zwei Tagen. Länger dauert meist das, was davor kommt: Zustimmungen und gegebenenfalls die baurechtliche Klärung. Rechnen Sie ab Auftrag mit einigen Wochen bis zur Inbetriebnahme.
Und wenn sich das für mich nicht rechnet?
Dann sagen wir Ihnen das. Wir sind TÜV-zertifizierte Sachverständige und beurteilen Anlagen auch für Dritte – unsere Einschätzung ist nur dann etwas wert, wenn sie unabhängig vom Verkauf ist. Bei einem Nordbalkon im dritten Stock ohne Zustimmung der Eigentümergemeinschaft ist die richtige Empfehlung manchmal ein Ventilator und ein Außenrollo.
Kühl im Sommer, warm im Winter, Strom vom eigenen Dach
Ein kurzes Gespräch reicht, um zu klären, was bei Ihnen möglich ist – baulich, technisch und wirtschaftlich. Kostenlos und ohne Verpflichtung.
Oder direkt: 📞 0664 510 34 17 · 💬 WhatsApp · ✉️ office@photovoltaik-service.at